In einer Ecke einer geschäftigen Werkstatt erwacht ein Tintenfisch spielerisch zum Leben. Die Hände des Künstlers haben den Ton zu zarten, geschwungenen Tentakeln geformt, die von Bewegung und Anmut sprechen. Jeder Arm windet sich unabhängig, was ein Wesen suggeriert, das sowohl neugierig als auch sanft ist. Die glatte, makellose Haut des Tintenfisches wirkt fast greifbar und zieht den Betrachter in eine haptische Vorstellungswelt. Dieses Werk, aus einer plötzlichen Laune heraus entstanden, fängt die spielerische Unberechenbarkeit des Meeres ein. Es ist eine Erinnerung an die spontane Freude am Erschaffen, bei der ein flüchtiger Gedanke zu einer greifbaren Form wird.